Thema der Woche

Gesund Schwitzen

Schwitzen ist gesund! Manche von uns finden Schwitzen nur lästig und übelriechend. Doch Schwitzen macht uns schön.

Durch das Schwitzen werden Giftstoffe und Talg durch die Poren an die Hautoberfläche befördert, was auf unseren Stoffwechsel positiv beeinflusst und unser Hautbild wieder strahlen lässt.

Viele Schadstoffe verlassen durch Schwitzen unseren Körper: Säure, Blei, Ammoniak sowie Alkohol und Harnstoff. Schwitzen sorgt auch für die Regulierung der Körpertemperatur. Da man beim Schwitzen viel Wasser (und Mineralstoffe) verliert, sollte man besonders im Sommer ausreichend trinken.

Die Komponenten des Schweisses sind zwar geruchlos, doch auf dem ganzen Körper sind verschiedene Bakterien vorhanden, die mit dem Schweiss einen mehr oder weniger unangenehmen Geruch auslösen. Deos enthalten in der Regel Duftstoffe oder antibakterielle Inhaltsstoffe, die unerwünschte Körpergerüche verhindern können. Antibakterielle Inhaltsstoffe wie Silbercitrat, 2-Butyloctansäure oder Octenidinhydrochlorid können das Wachstum der geruchsverursachenden Bakterien eindämmen. Viele Menschen fühlen sich sicherer, wenn sie zusätzlich vor Achselnässe geschützt sind. Aluminiumsalze, die in den Antitranspiranten vorhanden sind, reduzieren die Schweissproduktion, indem sie zuverlässig und gleichzeitig hochverträglich gegen Schweissbildung wirken. Doch Antitranspirants schliessen die Drüsengänge und es emphiehlt sich daher, Deos und Antitranspirants abzuwechseln.

Ein Deo oder Antitranspirant sollte auf eine saubere und trockene Haut aufgetragen werden. Am besten macht man dies abends, da die Ausscheidungen der Schweissdrüsen regulierenden Substanzen erst nach 6 bis 8 Stunden voll wirksam sind. Spray, Creme, Roller oder Salzkristall: wählen Sie für sich selbst das passende Deo für ein lang anhaltendes, frisches Körpergefühl und optimale Pflege.

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Fakten zum Thema

1. Unsere Schweissdrüsen stellen ein sogenanntes antimikrobielles Peptid (Dermcidin) her. Somit wird die Anzahl von Keimen auf der Hautoberfläche reduziert. Unser Körper kann sich solcherweise selbst vor Infektionen der Haut schützen.

2. Beim Schwitzen werden die Glückshormone gelöst, die unsere Laune heben. Deshalb fühlt man sich nach einem ordentlichen Schwitzen immer erleichtert, gut und entspannt.

3. Schweiss hat einen leicht sauren pH und wird von 3 Millionen Schweissdrüsen abgesondert. Diese sind über den ganzen Körper verteilt, insbesondere in der Achselgegend, an den Fusssohlen und in den Handtellern.

4. Schwitzen beginnt sowohl wenn die Aussentemperatur zu sehr ansteigt, als auch wenn die Körpertemperatur zu hoch ist. Durch Schwitzen versucht der Körper, die Wärme des Organismus auf 37° zu kühlen.

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