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Haarentfernung

Oh je, wie werde ich diese Haare los?

Sie befinden sich auf der gesamten Körperoberfläche mit wenigen Ausnahmen: Körperhaare. Unter den Achseln, an den Beinen und an den Geschlechtsorganen gelten sie als Tabu und streichelzarte Haut ohne lästige Härchen ist heute ein Trend nicht nur für Frauen. Warum sind denn wir alle so behaart und welche Enthaarungsmethode ist die richtige für Sie?

Die Haare sind Gebilde aus Keratin. Jedes Haar wächst aus einem eigenen Haarfollikel, wo es auch verankert wird, um nicht auszufallen. Interessant ist, dass jeder Haarfollikel einen kleinen Muskel besitzt. Die Haare wachsen schräg aus der Haut, doch wenn es kalt ist oder bei Erregung kontrahiert dieser Muskel, sodass das Haar senkrecht aufstellt. Diese Erscheinung nennen wir Gänsehaut.

Die Körperbehaarung an bestimmten Körperstellen gilt als unschön und sogar lästig, doch ist sie uns nicht umsonst gewachsen. Spezielle Haare in der Nase und im Gehörgang können Nase und Ohren vor dem Eindringen von Staubpartikeln schützen. Alle anderen Härchen haben auch einen Zweck. „Jedes Haar ist ein hochsensibler Sensor, ein Rezeptor, der allerfeinste Berührungsreize und Verformungsreize registrieren kann“, so Haptikforscher Martin Grunwald, Medizinische Fakultät am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung in Leipzig. Durch viele Nervenendungen an der Haarwurzel können unsere Härchen Druck- und Tastreize sowie Berührungsempfindungen weitergeben. Selbst die kleinsten Härchen können anzeigen, ob eine kleine Fliege auf der Haut gelandet ist oder ob Regen auf die Haut fällt. Darüber hinaus kann die Körperbehaarung die wohlige Empfindung bei einer Berührung verstärken.

Die meisten von uns mögen jedoch eine glatte Haut. Keine Sorge! In unserer Haut gibt es noch viele andere hochsensible Rezeptoren, und die Enthaarung bietet nur eine minimale Einschränkung, welche wir im Alltag nicht wahrnehmen. Aus ästhetischer Sicht kann man also selbst entscheiden, ob man die Haare dran lässt oder lieber entfernt. Möchte man diese entfernen, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Es muss längst nicht mehr nur ein Rasierer sein. Welche Methode die richtige ist, hängt von den Vorlieben des Menschen und von seiner Haut ab. Auch die zu enthaarten Körperstellen spielen eine Rolle. Das Ergebnis ist nicht nur auf die Methode selbst zurückzuführen, sondern auch auf die Vorbereitung der Haut zur Haarentfernung, auf die nachfolgende Pflege und sogar auf die Kleidung. Wenn man eine eng anliegende Kleidung bevorzugt, können die Haare an bestimmten Körperstellen einwachsen. Das gilt zum Beispiel für Oberschenkel bei engen Jeans und für Intimbereich bei enger Unterwäsche.
Wie entfernen Sie die Körperhaare?
173 Stimmen
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Hier erfahren Sie alles Wichtige über die einzelnen Enthaarungsmethoden.

  • Wohl die weitest verbreitete Methode ist Rasieren. Man kann einen Einweg-, System- oder elektrischen Rasierer benutzen. Die ersten zwei eignen sich für eine Nassrasur mit Rasierschaum und ein Elektrorasierer eignet sich für eine Trockenrasur. Rasieren Sie erst in Wuchsrichtung und erst danach dagegen.

  • Beim Epilieren werden die Haare direkt an der Wurzel herausgerissen und die Haut bleibt glatt bis zu 4 Wochen lang. Diese Methode eignet sich jedoch nicht für Menschen mit empfindlicher Haut. Doch gibt es hier einen guten Trick: wenn man die Haut mit einer Hand anspannt und den Epilierer mit leichtem Druck verwendet, wird die Prozedur „angenehmer“. Bei regelmässiger Anwendung gewöhnt sich die Haut daran.

  • Beim Waxing werden die Härchen mit Wachs entfernt. Die Kaltwachsstreifen werden zwischen die Handflächen gepresst und auf die Haut gedrückt. Schliesslich reisst man den Streifen entgegen der Haarwuchsrichtung ab. Warmwachskügelchen werden in der Mikrowelle erwärmt und gleich aufgetragen, oder man macht das mit den speziellen Roll-On-Geräten. Waxing bietet bis zu einem Monat Haarfreiheit.

  • Eine ähnliche Methode ist Sugaring, doch zieht es anders als Wachs nur die Haare und nicht lebende Haut­zellen ab. Statt Wachs verwendet man eine Paste aus Zucker, Wasser und Zitrone, die schonender ist und die Haare gründlicher entfernen kann. Sugaring eignet sich gut für empfindliche Haut und tut nicht weh. Dank der gründlichen Haarentfernung hält das Resultat mehrere Wochen lang.

  • Bei empfindlicher Haut können Sie zu einer Enthaarungscreme greifen. Solche Cremes enthalten einen auf Schwefel basierenden Wirkstoff, der die Haare destabilisiert. Er schwächt die Horn­substanz des Haares – das Keratin. Man trägt die Creme auf die Haut auf und nach einer Einwirkzeit entfernt man sie mit einem Spatel. Diese milde Methode tut nicht weh und das Resultat hält länger als bei einer Rasur. Doch Menschen, die zu Allergien neigen, sollten vorsichtig mit Enthaarungscremen sein.

  • Laser und Blitzlampe. Das Laser-Licht greift das Melanin in den Härchen an und zerstört die Haarwurzel, so dass sich keine neuen Härchen bilden. Am besten funktioniert das bei dunklen Haaren. Nach mehreren Prozeduren im Abstand von mehreren Wochen erzielt man ein sehr dauerhaftes Ergebnis. Eine Blitzlampe (oder Intensed Pulsed Light) ist der Laser-Methode ähnlich. Das Gerät wird an den Hautton und die Haarfarbe angepasst, es variiert das Licht, wobei der Laser immer mit der gleichen Wellenlänge feuert. Nach mehreren Anwendungen werden alle Haare entfernt und das Resultat hält mehrere Jahre lang an.

  • Als eine eher seltene Enthaarungsmethode gilt Fadenepilation. Ein dünner Baumwollfaden wird um jedes einzelne Haar gewickelt und dann mit schnellen Bewegungen nach oben geführt. So wird das Haar entfernt. Das kann ziemlich mühsam sein. Fadenepilation ist jedoch schonend und somit ideal für Augenbrauen und andere kleine, empfindliche Stellen, wie die Oberlippe. Die Haare wachsen danach langsamer.

Wählen Sie eine Methode, die Ihnen am besten passt, und geniessen Sie das luxuriöse Gefühl der weichen, glatten Haut!

Fakten zum Thema

  1. Die Haar­entfernung unter den Achseln hilft, Schweiss­geruch zu verringern, da Schweiss schneller abfliessen kann und die geruchsverursachenden Bakterien sich nicht in den Haaren einnisten können.
  2. Für eingewachsene Haare ist auch der Haartyp mit verantwortlich: Menschen mit krausem oder dickem Haar haben eher dieses Problem als Leute mit feinen und glatten Haaren.
  3. Jeder Mensch hat im Schnitt fünf Millionen Haare.




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